Webinar / Live-Übertragung | 27.06.2019, 14:00-15:30 Smart Energy Factory: mit eStandards die Energieeffizienz steigern Digitalisierung im Energiemanagement

Smart Energy Factory: Wie man die Energieeffizienz steigert. Das Webinar zeigt Lösungen für überbetriebliches Energiemanagement unter Nutzung von eStandards. Die Kosten für den Strombezug von Gewerblichen Unternehmen haben sich von 2006 bis 2019 verdreifacht. Eine für den Klimaschutz notwendige Energiewende ist ohne Steigerung der Energieeffizienz unmöglich. Auch mittelständische Unternehmen sind hierzu auf ein professionelles Energiemanagement angewiesen.

weiterlesen

Grüne Netzwerke für den Klimaschutz – Jetzt anmelden

Wie Energieeffizienz das Klima schützt

Die Europawahl ist vorüber und die Zeichen stehen auf Grün. Doch wenn es um die konkrete Umsetzung geht, gibt es noch viel zu tun. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Das gilt nicht nur für Staaten, sondern auch für Unternehmen und Bürger.  Energieeffizienz ist das Stichwort, denn es gilt: Die beste Einsparung ist die Energie, die gar nicht erst benötigt wird. Was KMU über klassische Audits hinaus tun können, zeigt die Fachtagung Überbetriebliches Energiemanagement des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards am 13. Juni in Köln.

Praxisbeispiel Hans Brunner GmbH: Clever Energie steuern

Wie hält man sämtliche Energieverbräuche, insbesondere Verbrauchsspitzen, im Blick? Den Energie- und Ressourcenverbrauch zu steuern und zu überwachen, bringt Kosten- und Wettbewerbsvorteile und leistet einen positiven Umweltbeitrag durch Senkung des CO2-Ausstoßes. Am besten geht das,  wenn mittelständische Unternehmen wie die Hans Brunner GmbH überbetrieblich kooperieren.

Grüne Netzwerke zur Steigerung der Energieeffizienz

Die Hans Brunner GmbH hat sich wie viele KMU vom Verbraucher extern bezogener Energie zum Erzeuger und Verbraucher zugleich etnwickelt: Regenerative Energien wie Photovoltaik-Strom und industrielle Abwärme werden erzeugt. Es erfolgt eine Netzeinspeisung nicht verwendeten Stroms. Wertstoffkreisläufe wurden hinzugefügt. All dies macht das Ressourcen- und Energiemanagement wesentlich komplexer.

Durch die Kooperation mit Ener­giedienstleistern kann das Energiemanagement Zeit, Geld und Ressourcenschonender betrieben werden. Wie das geht, zeigt die Fachtagung am Praxisbeispiel auf.

Gerüstet sein für den Konjunkturabschwung

Der Konjunkturaufschwung verlangsamt sich, die Auftragseingänge gehen zurück und die Zeichen im Handelskrieg zwischen China und den USA stehen auf Sturm: Wer sich jetzt rüstet, ist auf rauhere Zeiten vorbereitet. Da führt  an der Ausschöpfung der Möglichkeiten zur Kostenreduzierung im Energieverbrauch kein Weg vorbei.  Die Fachtagung zeigt Praxisbeispiele aus Industrie und Handel und gibt wertvolle Tips, was jetzt zur Steierung der Energieeffizienz zu tun ist.

Jetzt anmelden unter: https://www.estandards-mittelstand.de/termin/fachveranstaltung-energieeffizienz-mit-estandards-92/169/anmeldung/

Die Veranstaltung des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums eStandards ist kostenlos und richtet sich an interessierte KMU, die ihr Unternehmen – auch im Energiebereich – digitalisieren wollen und Informationen suchen, wie dies durch Kooperation im Grünen Netzwerk erfolgreich umgesetzt werden kann.

Fachveranstaltung Energieeffizienz: Wie die Digitalisierung Unternehmen unterstützt, Energiekosten zu senken

Keine Energiewende ohne Energieeffizienz. Die Energiewende erhöht die Kosten für den Energiebezug von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Auf der anderen Seite ermöglichen regenerative Energien heute auch die eigene Stromerzeugung und Nutzung. Die Verbesserung der Energieeffizienz ist daher eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmen in diesem Bereich.

Fachveranstaltung Energieeffizienz: Wie die Digitalisierung Unternehmen unterstützt, Energiekosten zu senken weiterlesen

Industriemesse Hannover: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Fokus

Ein Beispiel für das Leistungsspektrum des  Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums eStandards konnte INSE-Geschäftsführer Peter Schäfer mit einem Vortrag auf dem Expertenforum „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Mittelstand“ am 4. April auf dem Messestand des Bundeswirtschaftsministeriums bei der  Hannover Messe präsentieren. Von den eStandard-Pilotvorhaben, welche das Kompetenzzentrum eStandards in verschiedenen Branchen bisher umgesetzt hat, wurde exemplarisch das Vorhaben Energiedatenmanagement ausgewählt und vorgestellt. Auf dem gut besuchten Expertenforum stieß das Beispiel zur Digitalisierung in der Energiebranche auf reges Interesse.

INSE stellvertretend für Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards am Start

Das INSE ist Konsortialpartner des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums eStandards und betreut in dieser Funktion das Umsetzungsvorhaben Energiedatenmanagement. Auf dem Expertenforum wurden nun die Ergebnisse dieses vom BMWi geförderten Pilotvorhabens vorgestellt. Kern des Vorhabens ist es, verschiedene Akteure des Energiesektors durch die Nutzung von eStandards für die Übermittlung von Lastgangdaten auf neuartige Weise zu verknüpfen und durch die Verwendung von Standards Synergien zu heben und Energiekosten zu senken.

Pilotprojekt zum überbetrieblichen Energiedatenmanagement

Zur Erfassung des Ressourcenverbrauchs zu Abrechnungszwecken haben Energieversorger und Messstellenbetreiber bei den größeren Kunden in Industrie, Handel und Handwerk sogenannte RLMs installiert, die regelmäßig die Verbräuche erfassen und übermitteln. An Stelle der Installation eigener Messsysteme zur Energieverbrauchsmessung wird im Pilotvorhaben auf dieser Infrastruktur aufgesetzt, um ein cloudbasiertes Energiemanagement für Mitteständische Unternehmen zu ermöglichen. Mit BAYERNWERK NETZ ist ein namhaftes Netzunternehmen in das Pilotvorhaben eingebunden. BAYERNWERK übermittelt die Daten an den Energiedienstleister BERG, welcher als Marktführer für Energiemanagementlösungen eine Cockpitlösung zum Energiemanagememt zur Verfügung stellt, um dem KMU-Pilotunternehmen JOBST Wohnwelt in Traunreut den cloudbasierten Zugang zu den Echtdaten der Energieaverbrauchsabrechung automatisiert zur Verfügung zu stellen und zu visualisieren.

Digitalisierung der Energiewende und „Industrie 4.0“

Das Pilotvorhaben Energiemanagementdaten ist dabei ein gutes Beispiel, welche Möglichkeiten die Digitalisierung der Energiebranche und die Nutzung von eStandards schaffen und wie verschiedenste Akteure miteinander vernetzt werden. Wie auch die anderen Vorträge im Rahmen des Expertenforums zeigte die Präsentation die Möglichkeiten von Industrie 4.0 und der Zukunft der Arbeit, die Energieverantwortliche in den Unternehmen mit mehr Informationen ausstattet, die Arbeit erleichtern kann und war damit exemplarisch für die Themen, die auf der Hannover Messe in den Kernsegmenten Industrie, Energie und Logistik in diesem Jahr im Vordergrund standen.

Kernthemen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

Die wichtigsten Themen der Weltleitmesse waren in diesem Jahr der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Industrie und Robotik, die Potenziale der neuen Mobilfunkgeneration 5G in der industriellen Anwendung und die Zukunft der Arbeit in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung. So beleuchtete auch das Expertenforum die Auswirkungen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz auf Mitarbeiter und Kunden. Über die Anwendungsbeispiele von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz hinaus wurden rechtliche Fragen der KI betrachtet z.B. ob Chatbots verbindliche Verträge abschließen dürfen und welche neuen Haftungsfragen durch die Anwendung von KI entstehen.

Kooperationen erleichtern die Digitalisierung bei KMU

Damit griff das Expertenforum ein für KMU wichtiges Thema heraus. Die zunehmende Digitalsierung stellt kleine und mittlere Unternehmen derzeit vor enorme Herausforderungen. Veränderungen gehen über den Einsatz digitaler Technologien in bestehenden Strukturen hinaus. Digitale Anwendungen entlasten Menschen bei ihrer Arbeit. Andererseits machen sich viele Mitarbeiter Sorgen, wie und ob sie in automatisierte und digitalisierte Arbeitswelten integriert werden können.

INSE auf dem Expertenforum Mittelstand Digital bei der Industriemesse Hannover

In der kommenden Woche öffnet die weltgrößte Industriemesse in Hannover wieder ihre Pforten. Im Rahmen der Leitmesse richtet das Bundeswirtschaftsministerium am 4. April das Expertenforum „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Mittelstand: Möglichkeiten und Grenzen“ aus. Das INSE ist mit einem Vortrag zum Thema „Energiemanagement und Digitalisierung“  bei diesem Expertenforum an Bord und vertritt das Mittestand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards bei diesem Event. INSE auf dem Expertenforum Mittelstand Digital bei der Industriemesse Hannover weiterlesen

Start für Brasilianisch-Deutsche Verbändekooperation in Berlin

Das Interesse an deutschen Kooperationen ist groß. Auch im Ausland verfolgt man mit Aufmerksamkeit, wie Verbundgruppen mittelständische Unternehmen in ihre Leistungsfähigkeit fördern und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Einkaufsbündelung, gemeinsames Marketing und kundenorientierte Services sind die Stichworte.

Besuch einer hochrangigen Unternehmerdelegation aus Brasilien

Am 18. Februar startete nun der Besuch einer Delegation einer brasilianischen Verbundgruppe in Deutschland. FEBRAMAT, die Federação Brasileira de Redes Associativistas de Materiais de Construção, ist ein Zusammenschluss von 19 regional tätigen Baustofffachhandelskooperationen. Die insbesondere im wirtschaftlich starken und bevölkerungseichen Süden und Osten Brasiliens ihre Mitglieder haben.

Kooperationen in Brasilien mit großem Entwicklungspotenzial

Bereits im Mai 2018 war dem Besuch der brasilianischen Delegation eine Fact Finding Mission einer deutschen Delegation in Brasilien voraus gegangen, die das INSE vorbereitet und durchgeführt hat. Ergebnis dieses Termins ist nun ein dreijähriges Kooperationsprojekt zwischen dem deutschen MITTELSTANDSVERBUND und der brasilianischen FEBRAMAT als sogenannte Kammer- und Verbandspartnerschaft KVP.

Start eines KVP-Projektes unter Vorbereitung und Moderation des INSE

Ziel des Vorhabens ist ein Know-how Transfer, der das brasilianische Kooperationswesen  stärken und FEBRAMAT professionalisieren soll. Gefördert wird diese Kooperation über die SEQUA, eine in Bonn ansässige Tochter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ, welche für den Fördermittelgeber, das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die KVP-Projekte betreut.

Deutsch-brailianischer Know-how-Transfer gestartet

Mit dem Besuch der Delegation kommt das offiziell am 1. November gestartete Vorhaben nun in die Transferphase. Das Präsidium des Verbandes, angeführt von seinem Präsidenten Claudio Pacheco und begleitet von Joel Schmidt, dem Vorstand von Redemac, einer großen Mitgliedskooperation von FEBRAMAT sowie Prof. Douglas Wegner, Kooperationsexperte an der Privatuniversität UNISINOS in Porto Alegre wollen sich ein persönliches Bild von der Leistungsfähigkeit und Vielfalt deutscher Kooperationen, insbesondere im Baustofffachhandel machen. Eine spannende Woche erwartet sie.

Kick-off für eine interessante Delegationsreise

Gestartet wurde erst einmal mit dem Besuch des MITTELSTANDSVERBUND in Berlin und dem Bundesverband des Deutschen Baustoff-Fachhandels, beide in Berlin. Hier konnte sich die Delegation ein erstes Bild von der Verbundgruppenstruktur und dem deutschen Baustoffmarkt machen. Das Foto zeigt die Delegation und die deutschen Gastgeber auf dem Dach des Verbändehauses in Berlin Mitte.

INSE bei der Gyeonggi-do Social Economy International Forum in Korea

Gyeonggi-do ist so etwas wie das Nordrhein-Westfalen Südkoreas. Die größte Provinz des Landes hat rund 12,5 Mio Einwohner und ist damit die größte und wirtschaftlich bedeutsamste Provinz Südkoreas. In der Hauptstadt von Gyenoggi-do, Suwon, fand am 13.-16. Dezember die 2. Social Economy International Conference statt.  Organisator waren die Provinzregierung und Städte Gyeonggi-dos.

Social Economy im Fokus: Wohlstand durch Teilhabe

Mehr als 1.300 Teilnehmer tauschten sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Social Economy aus. Der Begriff Social Economy, am besten übersetzt als Sozialwirtschaft, beschreibt den Teil eines Wirtschaftssystems, der sich im Wesentlichen mit Leistungen zum Nutzen der Gesellschaft befasst. In Südkorea geht die Vorstellung von Social Economy über die europäische Definition hinaus. Nicht nur Non-Profit-Organisationen und NGOs werden als Social Economy verstanden, sondern auch alle Formen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Aktivität, die für den Bürger oder Unternehmer Teilhabe ermöglichen.

Unternehmenskooperationen als Teil der Social Economy

Seit dem Jahr 2012 sind Kooperationen als Unternehmen in Südkorea erlaubt. Seitdem hat die Regierung einige Anstrengungen unternommen, diese Unternehmensform in Südkorea weiter zu verbreiten, um kleine und mittelständische Unternehmen zu fördern. Mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt man daher die Entwicklung der Verbundgruppen in Europa. Als Vertreter und Kenner der europäischen Kooperationsszene hatten Didier Papaz, CEO der Optikerkooperation Optic2000 in Paris und Peter Schäfer, Geschäftsführer des INSE, die Gelegenheit, dem Plenum die Verbreitung, Struktur und Funktionsweise von Verbundgruppen näher zu bringen, wobei Best Practices aus Food und Non-Food-Retail sowie die Übertragungsmöglichkeiten auf Südkorea im Fokus standen,

Gelungene Kombination von dezentralen und zentralen Events

Anders als andere Konferenzen setzte die Gyeonggi-do-Provinzregierung auf ein Konzept der Kombination von zentralem Plenumsevent und regionalen Konferenzen zur Vertiefung. So wurde das Thema „Koopertionen als Chance für die Social Economy“ in Südkorea einmal zentral vor Politkern, Presse und Wissenschaftsvertretern und ergänzend in regionalen Konferenzen vor Unternehmen, Verbundgruppen und Beratern präsentiert und in anschließenden Podiumsdiskussionen jeweils vertieft. Das Konzept war logistisch gewagt, aber ein voller Erfolg – sowohl für die Teilnehmer und die Veranstalter als auch für die internationalen Referenten aus Kanada, USA, Großbritannien, Japan, Deutschland, Frankreich und Indien, die einen intensiven Austausch zum beiderseitigen Nutzen erleben durften.

Verbundgruppen im Auswind in Südkorea

Unternehmenskooperationen sind in Südkorea ein neues Betätigungsfeld. Eine ausgeprägte Kooperationstradition besteht nicht.  Südkorea hat aber die Chancen von Kooperationssystemen klar erkannt. Anders als in Europa, wo Kooperationen derzeit eher unter dem Aspekt der Nachfragemacht des Handels von Politikern kritisch gesehen werden, ist man in Südkorea von den Vorteilen der Kooperationen für die Bildung und den Erhalt einer KMU-Unternehmensstruktur überzeugt.

Energiemanagement: Projektmeeting bei der BAYERNWERK NETZ

21.12.2018, Regensburg. Der letzte offizielle Termin 2018: Im Rahmen des Projektes Energiedatenmanagement des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums eStandards fand das Projektmeeting bei BAYERNWERK Netz in Regensburg statt. Hier ging es um den aktuellen Stand der Projektaktivitäten, die bisherigen Erfahrungen mit der aufgesetzten Lösung im Testbetrieb und die zukünftigen Schritte zur Überprüfung der Übertragungsfähigkeit und Multiplizierbarkeit des eStandard-Lösungsansatzes im Energiemanagement für KMU.

Digitale Optimierung des Energiemanagements

Offen Standards sind Voraussetzung für den uneingeschränkten Austausch elektronischer Geschäftsdaten. Das Unternehmen Möbel Jobst steigert konsequent seine Energieeffizienz und  senkt damit die Energiekosten. In einem Netzwerk mit starken Partnern soll nun das Energiedatenmanagement digital optimiert werden. Um nicht unnötig zusätzliche Mess- und Übertragungstechnik einzurichten, sollen dazu die Energiedaten, welche die Netzunternehmen der Energiebranche für Abrechnungszwecke erheben und übermitteln, genutzt werden.

COSEM und MSCONS als Standards für die Übermittlung von Lastgangdaten

Gesetzt wird hierbei auf den eStandard COSEM für die Übermittlung von Lastgangwerten. Daneben gibt es das Datenformat MSCONS als Edifakt-Nachricht. Möbel Jobst wird mit der Nutzung des eStandards in die Lage versetzt, Echtdaten der Energieversorger für die Leistungsabrechnung für das hauseigene Energiemanagement zu nutzen. Ermöglicht wird dies im Pilotprojekt durch das Unternehmen BAYERNWERK Netz GmbH und den Energiemanagement-Spezialisten BERG.

Roll-out der Intelligenten Messysteme nimmt Fahrt auf

Herr Ansgar Wetzel, Leiter des Messstellenbetriebes bei BAYERNWERK hatte dann auch gleich eine Neuigkeit parat: Denn just einen Tag vor dem Projektmeeting hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) als zuständige Behörde für die Zertifizierung der Smart Meter Gateways den Netzbetreibern inoffiziell mitgeteilt, dass in Kürze der erste Anbieter veröffentlicht werden soll. Damit rückt die heiß ersehnte flächendeckende Verbreitung der sogenannten Intelligenten Messysteme für 2019 in greifbare Nähe.

Erster Anbieter ist vom BSI zertifiziert

Für die Abschlussphase des Projektes wird dies noch Impulse setzen, weil die zukünftigen Strukturen im Rahmen der Digitalen Energiewende nun begleitend zur ersten Zertifizierung endlich auf dem Tisch liegen. Das BSI will den Marktteilnehmern mitteilen wie die Spezifikation der Intelligenten Messsysteme nunmehr aussehen soll und hat die Anforderungen – eine Forderung der Industrie – auch etwas abgespeckt.

Informationsveranstaltung zu den Chancen der Digitalisierung im Enegiemanagement im Knowledge Center geplant

Natürlich war auch die bisherige Aktivität des Kompetenzzentrums Mittelstand 4.0, die Einbettung in die Initiative Mittelstand Digital und zu den anderen Projektpartnern und die Vorbereitung der Abschlussaktivitäten ein Thema. Hierzu wird auch eine Veranstaltung „Energiemanagement und Digitalisierung im Knowledge Center in Köln“ gehören.

DENA Energiewendekongress 2018: Es bleibt viel zu tun!

Kurs setzen Richtung 2030

Jedes Jahr trifft sich das Who-is-who der Energiebranche in Berlin beim DENA Energiewendekongress. Unter dem Motto „Kurs setzen Richtung 2030“ drehte sich dieses Jahr alles um die Erreichung der Klimaziele in Deutschland und international. Dieses Jahr waren mit Herrn Altmaier und  Frau Schulze gleich zwei Minister des Bundeskabinetts  vertreten

Energieeffizienz  soll größere Rolle spielen

„Wir müssen uns dem Thema Enegieeffizienz mit neuer Ernsthaftigkeit widmen“, war dann auch eine der wesentlichen Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Allerdings sind die Teilnehmer solche Lippenbekenntnisse bereits gewöhnt. In den Köpfen der politischen Entscheider fristet die Energieeffizienz seit Jahren ein vernachlässigtes Dasein und eine grundlegende Überarbeitung und Straffung des Förderinstrumentariums ist bisher nicht erfolgt.

Probleme beim Netzausbau verzögern Energiewende

Dass in dem Thema Energiemärkte noch viel Raum für Verbesserung ist, zeigte der Energiewendekongress in zahlreichen Foren und Plenumsveranstaltungen am 26. und 27. November 2018 in Berlin deutlich: So werden derzeit im Schnitt nur 60 % der Netze genutzt. 40 % sind für den Notfall vorgesehen. Durch mehr (künstliche) Intelligenz in der Steuerung erhoffen sich insbesondere die Netzbetreiber mehr Effizienz. Allerdings entwickeln sich die Netze auch zum wesentlichen Kostentreiber in unserem Energiesystem, denn der Ausbau-, Modernisierungs- und Steuerungsbedarf ist sehr hoch.

Bayern ist Schlusslicht im Netzausbau

Zahlreiche Diskutanten kritisierten das die Bundesregierung ihre Ziele für die Energiewende auf dem günstigsten Szenario für den Netzausbau stützt, dieses aber völlig unrealistisch sei. Allein in Bayern ist man nach derzeitigem Stand mehr als fünf Jahre hinter dem Zeitplan für die Umsetzung neuer Trassen. So konstatierte auch Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im BMWi „Wir sind weder national noch international auf dem Zielpfad“.

CO2-Steuer derzeit nicht durchsetzbar

Im Gegensatz zu ihrem Bundeskabinettskollegen machte sich die Bundesumweltministerin Svenja Schulze für eine CO2-Steuer stark, bekam hierzu aber gleich mehrfach von Vertretern anderer Ministerien eine Abfuhr. Gerade in der Bevölkerung sei die Einführung einer solchen Abgabe – das zeige das Beispiel Frankreich – derzeit kaum vermittelbar.

Der Kongress lieferte eine gute Orientierung, wo Deutschland in der Energiewende steht. In seiner Ausrichtung war der diesjährige DENA-Kongress deutlich internationaler, was sich insbesondere in den Plenumsveranstaltungen zeigte, die mit Vertretern der französischen Energieagentur

Thementag eStandards in der Praxis – KMU zeigen Digitalisierungsprojekte

Unter dem Motto „Nachhaltig und wirtschaftlich digitalisieren“ fand am 28. November 2018 in der Offenen Werkstatt Köln des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums eStandards ein Thementag zur Nutzung von eStandards in der Praxis statt. Auch das INSE zeigte Einblicke in das Pilotprojekt „Energiedatenmanagement“, welches sich mit der Nutzung von eStandards im Bereich Energieeffizienz befasst.

Digitalisierung in KMU zum Anfassen: Aus der Praxis für die Praxis

Den rund 120 Teilnehmern boten Experten aus KMU gemeinsam mit Ansprechpartnern des Kompetenzzentrums praxisnahe Einblicke in ihre aktuellen Digitalisierungsprojekte. Gezeigt wurden Strategien und Lösungen aus Anwendersicht. Damit wurde den Besuchern eine wertvolle Orientierung zur eigenen Positionsbestimmung in der Digitalisierung gegeben.

Worauf KMU bei Digitalisierungsprojekten achten müssen

„Was hat mein Unternehmen von der Digitalisierung? Wie kann ich meine Papierflut digitalisieren? Wie kann mein Geschäftsmodell nachhaltiger werden? Welchen Standard setze ich für elektronische Rechnungen ein? Wie kann meine Produktionsstraße vernetzt werden? Wie optimiere ich meine Prozesse in der Logistik?“ Mit diesen klassischen Fragen mittelständischer Unternehmen eröffnete Bettina Bartz, Leiterin der Geschäftsstelle und Sprecherin des Kompetenzzentrums eStandards, den Thementag.

Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten. Unter dem Motto „Leuchtturmprojekte: Nachhaltig und wirtschaftlich digitalisieren – Strategien und Lösungen aus Anwendersicht“ berichteten kleine und mittlere Unternehmen praxisnah von ihren eigenen Digitalisierungsprojekten. Die Teilnehmer erfuhren aus erster Hand, mit welchen Learnings, Rezepten und Standards sich digitale Ideen sicher und unabhängig umsetzen lassen.

Technologies Expertience zeigte Standards zum Anfassen

Neben Praxisberichten und Workshops bot der Thementag eStandards zum Anfassen. Bei Führungen durch die Offene Werkstatt Köln und durch die Mobile Offene Werkstatt erlebten die Besucher in der Shopper Experience, wie künstliche Intelligenz das Einkaufen der Zukunft verändert. Die Technologies Experience zeigte auf anschauliche und spielerische Weise mit Alltagsbeispielen die Vorteile der Nutzung von Standards. In der Mobilen Werkstatt erlebten Besucher hautnah Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung mit 3D-Scanning und -Druck, von Virtual Reality sowie Smart Building Installationen.

Für das reichhaltig vermittelte Praxiswissen erntete derThementag eStandards viel  positive Feedback von den rund 120 Teilnehmern. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards hat mit dem Thementag den interessierten Unternehmen viele wertvolle Impulse und eine gute Plattform geboten, auf der sie sich informieren und gleichzeitig über ihre Probleme und Best Practice-Erfahrungen rund um die Digitalisierung austauschen konnten.

Weitere Informationen zum Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards und zu den Inhalten des Thementages finden Sie hier

 

Creating Business Excellence