Im April hat Deutschland sein CO2-Jahresbudget bereits aufgebraucht

Einer aktuellen Studie zufolge hat Deutschland in den ersten drei Monaten des Jahres 2017 sein gesamtes Jahresbudget an CO2-Emissionen bereits verbraucht. Besserung? Nicht in Sicht.

Deutschland hat in den ersten drei Monaten bereits so viel Kohlendioxid ausgestoßen wie es im gesamten Jahr 2017 freisetzen dürfte, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten.

Bis 2050 darf Deutschland jedes Jahr durchschnittlich 220 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen, ohne das Weltklima zu gefährden. Deutschland hat bereits am 3. April sein „gesamtes Budget für 2017 verbraucht“.

Dies geht aus einer Studie der Berliner Nymoen Strategieberatung hervor. In der Studie wurde das weltweite CO2-Budget des Klimaabkommens mittels Pro-Kopf-Schlüssel auf Deutschland umgerechnet. Demnach fallen hierzulande die meisten CO2-Emissionen beim Autofahren, Fliegen, bei der Stromerzeugung und beim Heizen an. Auch das Umweltbundesamt hatte vor kurzem bemängelt, dass entgegen der von der Bundesregierung vereinbarten Klimaziele der CO2-Ausstoß sich in einigen Bereichen sogar erhöht hat – allen voran der Verkehrsbereich.

Die Bundesregierung hat sich eigentlich dazu bekannt, den CO2-Ausstoß zwischen 2010 und 2050 auf neun Milliarden Tonnen CO2 zu reduzieren, um die globale Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Besserung nicht in Sicht

Auch für die kommenden drei Jahre sieht die Studie Schwarz: Die Jahresbudgets an CO2-Emissionen werden auch in diesem Zeitraum unverändert klar verfehlt.

Die Bundesregierung hat sich eigentlich dazu bekannt, den CO2-Ausstoß zwischen 2010 und 2050 auf neun Milliarden Tonnen CO2 zu reduzieren, um die globale Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

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